Clickertraining auch für Katzen

Die klassische Konditionierung von Hunden mittels Clickertraining ist nichts Neues. Bei entsprechender Anwendung kann diese Lernmethode erwiesenermaßen schnell zu Erfolgen führen. Aber funktioniert dies auch bei Katzen?!

Mit ihrem Buch “Clickertraining für Hauskatzen” gibt Andrea Amberger dem Katzenliebhaber eine Anleitung an die Hand, wie der Clicker auch bei Katzen und für alle Beteiligten spaßbringend eingesetzt werden kann. Dabei erfährt der Leser nicht nur, wie er seiner Katze unter Einsatz eines Clickers kleine Kunststücke beibringen kann, sondern auch, wie eine Konditionierung, bzw. das “Medical Training”, dabei helfen kann, seine Hauskatze im Umgang mit Streßsituationen zu unterstützen.

Nicht ganz unbegründet kann davon ausgegangen werden, dass das behandelte Thema in diesem Buch eine eher polarisierende Wirkung auf Katzenliebhaber ausübt, da sich so manch Katzenbesitzer fragen wird, ob seine Katze, dem Hund ähnlich, wirklich “sitz” und “platz” beherrschen oder durch einen Reifen springen muß, um glücklicher zu sein?! Stresssituationen, wie das Entfernen von Zecken oder das Verabreichen von Medikamenten, können durch ein kontinuierliches “Medical Training” jedoch spielerisch und somit nervenschonender überstanden werden. Eine Investition von €12,80 in das Buch und €1,99 in einen Clicker könnte sich somit, im Sinne von Katze und Katzenbesitzer, als durchaus lohnend erweisen.

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