Gutes Katzenfutter ohne Zucker

Das zooplus-Tierarztteam beantwortet regelmäßig Fragen rund ums Tier. Heute erbittet eine Katzenbesitzerin Rat zu gutem, zuckerfreien Katzenfutter für Ihre Fellnase!

“Sehr geehrtes Team, mich würde interessieren, woran (Inhaltsstoffe usw.) ich die Qualiät und Hochwertigkeit eines Nassfutters erkenne? Da sogar in vermeintlich guten Marken wie Hills und Iams Zucker enthalten ist. Biomarken wie Almo Nature frisst meine Katze nicht. Und ich möchte sie auf ein gutes Erwachsenennassfutter umstellen, wenn sie für ihr Kittenfutter zu alt geworden ist. Danke für ihren Rat.

Die Antwort des Tierarzt-Teams:

“Sehr geehrte Katzenbesitzerin,

es geht beim Futter neben der Zusammensetzung der Nährstoffe hauptsächlich um die Qualität der verwendeten Proteinquelle(n), was sich bei hochverdaulichen Futtern unter anderem in der geringeren Kotmenge, -konsistenz und auch -geruch widerspiegelt. Tierische Eiweiße (also Fleisch) sind für Katzen besser zu verwerten als Eiweiße pflanzlicher Herkunft. Je kürzer die Liste der Inhaltsstoffe ist, desto verträglicher ist ein Futter in der Regel und desto geringer ist auch das Risiko einer Futtermittelunverträglichkeit.

Langfristig sind die Nieren durch die Abbauprodukte hochwertigen Proteins weniger belastet, als mit weniger guten Inhaltsstoffen, was einer lebenslangen Prophylaxe gleichkommt. Zudem wird durch Beimengung von Zuckern bei billigen Futtern zur Geschmacksverstärkung die Zahngesundheit sehr belastet. Das zeigt sich in frühem Zahnbelag, Zahnstein, Zahnfleischentzündungen, Zahnverlust. Das ist bei hochwertigen Futtern nicht der Fall, so dass auch hier langfristig ein deutlicher Vorteil zu bemerken sein wird.
Höhere Kosten relativieren sich so sehr schnell. Auch die aufgrund der hohen Verdaulichkeit geringere nötige Futtermenge, schlägt positiv zu Buche.

Empfehlenswerte Nassfutter sind z.B.:
- Grau - Eukanuba - Animonda

Alles Gute!”

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