Katzenfutter Hersteller Gimborn: Von der Gründung bis heute

Gimborn Gründung, die ersten Geschäftsjahre und stetiges Wachstum

1855 gründet der Apotheker Heinrich von Gimborn in Emmerich am Rhein (Nordrhein-Westfalen) die Firma H. von Gimborn. Den Entschluss, einen chemisch-pharmazeutischen Betrieb zu gründen, fasst er, nachdem er entdeckt hatte, dass sich aus Weidengalle Tinte herstellen lässt.

16 Angestellte stellen Tinkturen, Essenzen und Extrakte her. Im Jahre 1860 kommen die Herstellung von Tinten und Klebestoffen hinzu.

In den folgenden Jahren etabliert sich die Marke Gimborn erfolgreich am Markt. 1886 gründet Max von Gimborn, Sohn des Firmengründers Heinrich, in S’Heerenberg ein Zweitwerk. Schon bald folgen Gimborn-Niederlassungen in Südamerika, China und den USA.

Mit steigendem Umsatz wird aus der H. von Gimborn im Jahre 1909 eine Aktiengesellschaft mit einem Stammkapital von 1 Million Reichsmark.

Mittlerweile unterhält Gimborn Fabrikniederlassungen in Berlin, Hamburg, Köln, Essen und Frankfurt am Main. Die Gimborn Produkte zählen zu den weltbekannten Warenartikeln.

Neuer Gimborn Eigentümer und schwere Zeiten

1929 wird die H. von Gimborn AG von der Firma Pelikan übernommen. Tinte und Durchschlagspapier zählen in den Zwanziger Jahren zu den Rennern

Kurze Zeit später bricht der Zweite Weltkrieg aus. Emmerich wird – wie viele andere Städte am Niederrhein – schwer getroffen. Die Stadt liegt in Schutt und Asche. Auch von den Gimborn-Gebäuden bleibt bis auf wenige Steine nicht viel übrig.

Wiederaufbau und Einstieg in den Katzenfutter Markt

1950 wird Gimborn nach dem Krieg wieder aufgebaut. Arbeiter und Angestellte kehren Mitte der 50er Jahre wieder an ihre Arbeitsplätze bei Gimborn zurück.

Mit der Lizenzmarke IPEVET macht Gimborn 1965 die ersten Schritte auf dem Markt für Katzenfutter. Ausschlaggebend für die Produkte ist das pharmazeutische Hintergrundwissen von Gimborn. Es werden keine Leckerlis im herkömmlichen Sinne produziert, sondern Futter mit Zusatznutzen! Tabletten und Pasten, die lecker sind und gleichzeitig die Gesundheit der Katzen fördern.

Gimpet und Einführung weiterer Marken

Die Produkte für Hunde- und Katzefutter aus dem Hause Gimpet-LogoGimborn sind so beliebt, dass in den 70er Jahren zusätzlich neue Marken für Haustiere ins Sortiment genommen werden: Gimpet, Gimborn und Gimmick. Gimpet Produkte sind fortan die Spezialitäten für Katzen. Die Marke Gimborn steht für Hund und Gimmick für den Nager.

1997 wurde die Unternehmensgruppe GIMBORN zur Tochter der Süd-Chemie AG München, mit weltweit über 40 Produktions- und Vertriebsstätten und 5.000 Mitarbeitern. Knapp 10 Jahre später, im Juni 2006, verkauft die Süd-Chemie AG den Geschäftsbereich Heimtierprodukte, der die Gimborn GmbH und ihre ausländischen Tochtergesellschaften umfasst. Mehrheitlicher Anteilseigner wird die capiton AG, Berlin, ein deutscher Finanzinvestor.

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: www.gimborn.de

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