Archiv der Kategorie ‘Wissenswertes‘

Getreidefreies Katzenfutter

Dienstag, den 17. Januar 2012

Getreidefreies Katzenfutter wie Orijen, Acana, Applaws und Felidae getreidefrei kommt immer mehr in Mode. Kein Wunder, entwickeln doch auch Katzen immer mehr Allergien… Doch wie gut ist getreidefreies Katzenfutter wirklich? Steht “getreidefrei” immer in Zusammenhang mit einem hohen Fleischanteil bei Trocken- und Nassfutter?

Zuerst einmal: Als Fleischfresser sind Katzen auf einen hohen Proteingehalt angewiesen, ihr kurzer Verdauungstrakt ist angepasst auf eine fleischbasierte, proteinreiche und zugleich kohlenhydyratarme Ernährung - idealerweise aus frischem Fleisch. Gutes getreidefreies Katzenfutter hat darum einen hohen Fleischgehalt um der Katze alles zu bieten, was sie braucht. Allerdings: Rein Technisch kann man Proteine sogar aus Tofu gewinnen - nicht ideal für die Katze.

“Getreidefrei” ist so nicht gleich ein Zeichen für gute Qualität oder einen hohen Fleischanteil! Katzenfreunde sollten  genau die Packungsaufschrift und die Inhaltsstoffe studieren, bevor Sie sich für eine Marke entscheiden!  Wer den Fleischgehalt des Futters analysieren will, sollte übrigens nach dem “Trockenfleischgehalt” schauen. Natürlich, “frisches Fleisch” hört sich besser an als “Trockenfleisch” - da frisches Fleisch beim Trocknen aber ganz leicht auf ein Drittel der ursprünglichen Menge schrumpt, kann so gerade in der Zusammensetzung von Trockenfutter gemogelt werden.

Gutes Katzenfutter erkennen

Dienstag, den 10. Januar 2012

Woran erkennt man eigentlich gutes Katzenfutter? zooplus behandelt in seinem Tiermagazin auch diesem Thema. Woran erkennt man gute Katzennahrung?”

Futterumstellung - wie geht ihr vor?

Sonntag, den 1. Januar 2012

Nicht jeder füttert ein Katzenleben lang das gleiche Katzenfutter - und das muss auch nicht sein. Wichtiger ist es, eventuelle Futterumstellungen langsam und behutsam vorzunehmen!

Mindestens acht bis zehn Tage solltet ihr Eurer Katze Zeit für die Futterumstellung werden. In dieser Zeit sollte das neue Futter langsam unter die bekannte Katzennahrung gemischt werden - schön langsam, Schritt für Schritt.

Doch was ist, wenn die Katze das neue Futter völlig verweigert und sogar bei der Mischung mit ihrem alten Lieblingsfutter die Nase rümpft. Hier gibt es tolle Tricks! Etwas Rinderfettpulver beispielsweise kann Wunder wirken, genauso Lachsöl (Tipps aus dem zooplus Katzenmagazin zum Thema “Futterwechsel bei der Katze” entnommen).

Wie gewöhnt ihr Eure Katze an eine neue Futtersorte?

Woran erkennt man gutes Katzenfutter?

Montag, den 1. März 2010

Viele Katzenfreunde sind verunsichert. Was muss im Katzenfutter drin sein, was darf nicht in der Katzennahrung enthalten sein? Ist Rohfaser gut und Rohasche in der Analyse schlecht? Was muss in der Zusammensetzung stehen? Wir bringen etwas Licht ins Dunkle!

Nebenerzeugnisse: Nebenerzeugnisse sind alle tierischen Erzeugnisse neben dem eigentlichen Muskelfleisch. Katzen benötigen neben Muskelfleisch auch eine Versorgung mit gewissen Innereien wie Herz und Leber, um den Bedarf an vielen Vitaminen zu decken. Andere Nebenerzeugnisse wie Hirn, Federn oder Fell benötigen sie dagegen nicht. Umso besser, wenn auf der Futterdose genau aufgeschlüsselt ist, was im Napf landet! Begriffe wie “Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse” dagegen lassen Katzenfreunde oft im Dunklen tappen und können oft minderwertige Futterbestandteile verbergen.

Rohasche: In vielen Trockenfuttersorten findet sich in der Deklaration der so genannte “Rohasche”-Gehalt. Doch was ist das? Bei Rohasche handelt es sich um den nicht verbrennbaren, anorganischen Anteil einer Nahrung, also der Gesamtgehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen im Katzenfutter. Der optimale Rohascheanteil im Katzenfutter liegt zwischen 4 und 7% - darunter ist es schwierig, eine ausreichende Mineralienversorgung sicher zu stellen, darüber liegende Anteile weisen oft auf eine Verunreinigung des Futters hin.

Rohfaser: Rohfasern sind nicht verdauliche pflanzliche Bestandteile der Nahrung. Sie kurbeln die Verdauung an. Je höher der Rohfaseranteil der Katzennahrung, desto höher ist auch die Kotmenge! Oft verstecken sich hinter dem Begriff “Rohfaser” aber auch minderwertige Pflanzenbestandteile, die die Nieren belasten können.

RohproteinProteine unterstützen den Körperaufbau und die Aufrechterhaltung von körpereigenem Protein und Muskelmasse. Dennoch weist ein hoher Proteingehalt im Futter nicht unbedingt auf hohe Qualität hin: Die Berechnung des Rohproteingehalts eines bestimmten Futters erfolgt aus einer chemischen Analyse des enthaltenen Stickstoffanteils. Hierbei werden alle Stickstoffverbindungen einberechnet, unter anderem auch nicht eiweißhaltige Substanzen - Eiweißträger können tierische als auch pflanzliche Eiweißverbindungen und sogar Nebenprodukte Federn, Klauen oder Knochen sein. 

Wer seiner Katze etwas Gutes tun will, sollte also nicht nur auf die Analyse des Katzenfutters schauen, sondern auch auf die Zusammensetzung: Steht Fleisch an der ersten Stelle, ist Fleisch der mengenmäßig größte Bestandteil des Futters. Noch besser, wenn unter den ersten vier Zutaten hochverdauliche Eiweißlieferanten wie Huhn, Hühnerleber, Lamm oder Truthahn stehen. Ist das Katzenfutter frei von künstlichen Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen, ist es noch hochwertiger und auch für empfindliche Katzen zu empfehlen. Eine geringe Fütterungsmenge deutet auf eine hohe Energiedichte und Verdaulichkeit des Katzenfutters hin - die Katze erhält auch bei geringer Futtermenge alles, was sie braucht. Die Kotmenge nimmt ab.

Wir wünschen guten Appetit! :)

Lachsöl im Katzenfutter

Montag, den 22. Februar 2010

Taurin, Knochenmehl, Lachsöl: Nicht nur Rohfütterer mischen zusätzliche Bestandteile ins Katzen-Fertigfutter. Heute stellen wir euch die Funktion von Lachsöl vor!

LachsölZuerst einmal: Warum gerade Lachsöl und nicht Sonnenblumen- oder Olivenöl? Da Katzen Fleischfresser sind und tierische Bestandteile besser verwerten können als pflanzliche, bietet sich auch tierisches Öl als Nahrungsergänzung an. Lachsöl enthält mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die an verschiedenen physiologischen Prozessen bei Hunden und Katzen beteiligt sind.

Über die normale Nahrung werden diese Omega-3-Fettsäuren häufig nicht in ausreichender Menge aufgenommen. Doch Fettsäuren haben vitale Bedeutung für die optimale Entwicklung, Instandhaltung und Funktion der verschiedenen Gewebe und Organe, so zum Beispiel für Haut und Fell und Immunsystem. Ein Mangel kann einem erhöhten Infektionsrisiko führen, zu Hautkrankheiten und Allergien.

Lachsöl gibt es in der Flasche und als Kapseln.

Foto: zooplus

Hilfe gegen Haarballen

Mittwoch, den 3. Februar 2010

Noch ist es kalt, in einigen Wochen wird es aber losgehen: Die haarige Zeit des Fellwechsels. Die Stubentiger pflegen ihr Fell mit Vergnügen selber, nur selten müssen Herrchen und Frauchen Hand anlegen - dabei landet aber der Großteil des lockeren Fells aber im Magen-Darm-Trakt der Katze.

Mit Maltprodukten in Pasten- und Snackform kann dem natürlichen Ausscheiden der Haarballen auf die Sprünge geholfen werden, die natürlichen Inhaltsstoffe des Malts erleichtern Ihrer Katze das natürliche Ausscheiden von Haarballen ohne lästiges Hervorwürgen. Gerade reinen Wohnungskatzen hilft ein Schälchen Katzengras zur freien Verfügung , das Knabbern an den Halmen erleichtert das Hervorwürgen der Haare und beugt der Bildung von Haarballen im Magen- Darm-Trakt vor.

Übrigens: “Malt” ist nichts anderes als ein Extrakt aus natürlichem Malz.

Was setzt ihr gegen Haarballen bei der Katze ein? Habt ihr vielleicht sogar Geheimrezepte? Wir freuen uns auf Eure Ideen!

Eure Tester

Mittwoch, den 20. Januar 2010

Vor einigen Tagen hatten wir euch gefragt, wie aussagekräftig Katzenfutter-Tests sind. Nun sind uns eure ganz persönlichen Erfahrungen mit Katzenfutter wichtig: Welches Katzenfutter füttert ihr, was ist das richtige Futter für eure Katzen? Die lange testet ihr ein Futter, bevor es für “gut” befunden wird? Gehört eure Katze zu den Mäklern, die gar kein neues Futter mögen, egal, ob es hochwertig ist oder nicht? Wie kommt ihr auf neue Katzenfutter-Sorten, legt ihr hier Wert auf Bewertungen von Katzenfutter über Ciao und andere Plattformen, auf Katzenfuttertests in Zeitschriften oder im Internet, durchsucht ihr die Regale im Supermarkt oder lasst ihr euch von Freunden beraten?

Wir sind gespannt auf eure Meinungen und freuen uns, wenn ihr uns eure persönlichen vierbeinigen Futtertester vorstellt! :)

Wie aussagekräftig sind Katzenfutter-Tests?

Freitag, den 15. Januar 2010

Ob bei Stiftung Warentest, Stiftung Ökotest, bei verschiedenen Katzenmagazinen, Portalen und Foren: Immer wieder wird Katzenfutter unter die Lupe genommen.

Wie viel Sinn macht das überhaupt, was halten Sie von derartigen Futtertests? Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

Taurin für die Katze

Mittwoch, den 13. Januar 2010

Im Gegensatz zu Hunden und Menschen ist es Katzen unmöglich, Taurin aus der Aminosäure Cystein selber herzustellen, sie müssen es aus der Nahrung aufnehmen. Taurin ist lebenswichtig für die Katze, so ist es unter anderem an der neuronalen Vernetzung des Gehirns im Wachstum beteiligt und reguliert die Calcium-Zufuhr im Herzen und somit den Herzschlag. Ein Mangel führt zu Blindheit, Unfruchtbarkeit, Wachstumsstörungen, Deformationen der Wirbelsäule und einer Störung des Immunsystems. Mittlerweile ist auch die so genannte „Dilatative Kardiomyopathie“, eine Versteifung des Herzmuskels, als Folge eines langjährigen Taurin-Mangelzustands bekannt.

Die empfohlene Taurinmenge für eine Katze liegt bei 250 bis 500 mg pro Tag. Diese Menge kann sie in der freien Natur ohne Probleme aufnehmen, denn die Maus ist das taurinhaltigste landlebende Tier (240mg/100g) - nimmt eine Katze sieben bis zehn Mäuse am Tag zu sich, hat sie ihren Taurinbedarf so schon gedeckt. In purem Fleisch ist der Tauringehalt sehr unterschiedlich: Mageres Rindfleisch erhält fast enthält fast doppelt so viel Taurin wie eine Schweineleber. In Dosenfutter dagegen war das hitzeempfindliche Taurin oft zerstört, nicht alle Hersteller fügen ihren Futterprodukten Taurin hinzu - auch die hochwertigen Futtersorten unterschreiten die Bedarfswerte der Katze so enorm.

Doch was kann der Katzenfreund tun, um seine Katze zu unterstützen und mit ausreichend Taurin zu versorgen? Die Lösung sind spezielle Taurin-Pulver für Katzen, die jedoch sauer reagieren und aus diesem Grund nur in Wasser aufgelöst verabreicht werden sollten. Die geschmackslose Lösung wird über das Futter gegossen auch von sensiblen Katzen ohne Probleme gefressen.

Taurin gibt es in verschiedenen BARF-Shops und als “Felini Taurin” auch bei zooplus.

Futtertest Stiftung Warentest

Sonntag, den 31. August 2008

Vor kurzem hat die Stiftung Warentest 28 Feucht- und 11 Trockenfutter bewertet. Endlich mal wieder ein Futtertest von einem unabhängigen Institut!

Die Ergebnisse erschreckten aber viele Katzenhalter: Die meisten Trockenfutter wurden als gut bewertet, hochwertige Nassfutter wie Almo Nature dagegen als nicht ausreichend. So konnten neben den eher teuren Futtersorten IAMS Adult, Animonda Vom Feinsten Classic und Gourmet Gold das vergleichsweise preiswerte Yarrah Bio Pâté punkten. Der Verlierer war dagegen Almo Nature: Fehlerhafte Vitamin- und Mineralstoffzugaben, kaum nachweisbares Calzium,Eisen und Zink ließen das naturbelassene Futter im Test verlieren. Wie kommt es? Ein Grund ist in dem ganzheitlichen Gesundheitskonzept von Almo Nature zu sehen: Almo Nature schlägt eine abwechslungsreiche Ernährung für die Katze vor. Da jedes Nahrungsmittel unterschiedliche Nährstoffe enthält, sichert die Abwechslung eine ausgewogene Ernährung. Eine einzelne Sorte Almo Nature ist somit absolut kein Alleinfuttermittel - erst im Wechsel mit verschiedenen Sorten erhält die Katze alles, was sie braucht. Die Hersteller empfehlen zur Ergänzungs sogar das Almo-Nature-Trockenfutter.

Alles in allem ist der Futtertest bei Katzenfreunden  durchgefallen - vor allem deswegen, weil mehr auf den Nährstoffgehalt und weniger auf die Nahrungsbestandteile geachtet wurde. Das Katzenmagazin Pfotenhieb dazu: “Der Nährstoffgehalt an sich sagt nichts über die Vollwertigkeit des Futter als – man kann selbst ein Stück Tofu mit genügend Nährstoffen versetzen, so dass es für die Katze ideal scheint…”

Wie ist Ihre Meinung? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Meinungen zum Futtertest!

Öko-Test nimmt Katzenfutter unter die Lupe

Donnerstag, den 26. Juni 2008

Katzenfutter unter der LupeWer seine Katze ausschließlich mit Fertigfutter versorgt, kann sich nicht immer sicher sein, dass er seinem Liebsten mit dem gewählten Katzenfutter auch wirklich das Beste antut.

Industrienahrung muss den natürlichen Speiseplan der Katze ersetzen, und dieser besteht nebst Mäusen und Vögeln auch aus Fischen, kleineren Reptilien oder Insekten. Dabei sind Katzen wenig zimperlich was Knochen, Knorpel, Fell oder Innereien ihres natürlichen Katzenfutters angeht. Viele Katzenliebhaber schwören daher auf ihre eigenen Katzenfutter-Rezepturen, um ihre Samtpfoten mit annähernd naturgetreuen Minaralien, Kohlehydraten, Vitaminen oder Fetten versorgen zu können. Im häufigsten Fall wird jedoch auf ein industrielles Katzenfutter zurückgeriffen.

Dabei gibt es selbst im Premiumbereich jedoch große Qualitätsunterschiede über die sich Katzenbesitzer häufig nicht bewusst sind. Die Zeitschrift Öko-Test (10/2005) hat aus diesem Grund 17 verschiedene Katzenfutter getestet, wobei vier dieser Produkte mit “sehr gut”, zehn mit “gut” und drei Fertig-Katzenfutter-Produkte mit der Note “ausreichend” bewertet wurden.
Trotz eines Benotungsgefälles der einzelnen Marken, zeigt die Untersuchung, dass in allen getesteten, sogenannten “Alleinfuttermitteln”, die erforderlichen Nährstoffe enthalten sind, die Industrie jedoch durchweg nach dem Motto: “viel hilft viel” verfährt. So konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass in allen Produkten neben zu viel Vitamin A vor allem Mineralstoffe, wie Phosphor und Kalzium, überdosiert waren. Dabei kann eine Überdosierung von Vitamin A zu Skelettschäden und zu viel Phosphor zur Bildung von Harnsteinen bei der Katze führen. Auch das Mengenverhältnis einzelner Minaralstoffe ist für das dauerhafte Wohlergehen der Hauskatze von Relevanz. So konnte im portionierten Schälchen der Discountemarke Julia Premium ein ungünstiges Verhältnis von Phosphor und Kalzium nachgewiesen werden, womit der Katze auf Dauer Skelettschäden drohen.
Ein zusätzlicher Mangel bei allen Produkten waren die Angaben auf der Produktverpackung. Der unwissende Käufer wird hierbei nicht über die genaue Zusammensetzung oder die Qualität einzelner Nährstoffe unterrichtet, statt dessen wird beispielsweise nur der Wassergehalt angegeben, der allgemein bei Katzen-Feuchtfutter bei ca. 80% und bei Katzen-Trockenfutter bei 8% bis 10% liegt.
Manfred Coenens zieht aus der Untersuchung Bilanz: “Der Test zeigt, was wir immer wieder beanstanden: die unnötige übertriebene Mineralisierung. ”
Im Fazit lässt sich festhalten, dass industriell hergestelltes Katzenfutter zwar alle notwendigen Nährstoffe enthält, so dass Katzenbesitzer nicht gezwungen sind, mit einer eigenen Mäusezucht zu beginnen, die Produzenten jedoch beherzigen sollten, dass “weniger auch manchmal mehr ist”.
Die vollständige Auswertung des Katzenfutter - Test finden Sie hier.

Milch und Mäuse - Katzenfutter info

Dienstag, den 24. Juli 2007

Katze MilchEin wenig Milch zum Trinken und dazu viele Mäuse: Für viele Katzen auf den Bauernhöfen ist das die übliche Kost.

Ausgewogen ist diese Art der Fütterung nicht, und die Stubentiger würden sich über ein paar Extras freuen: Zum Beispiel über kleingeschnittenes Fleisch, über eine Dose Katzenfutter oder auch über Trockenfutter.
“Man kann eine Katze durchaus nur mit Trockenfutter ernähren. Besonders im Sommer bringt diese Ernährung einige Vorteile, weil das Verderben des Futters so gut wie wegfällt.
Bei Katzen ist es außerdem wichtig, dass genügend Trinkwasser zur Verfügung steht. Katzen haben oft ganz eigene Trinkgewohnheiten. Oft werden eigene Gefäße bevorzugt. Beobachten Sie Ihre Katze, woraus sie am liebsten trinkt.”

Die Maus ein Muss?
“Katzen brauchen keine Mäuse. Es geht hier aber auch um das Jagdvergnügen. Bei Mäusen besteht immer die Gefahr der Übertragung eines Bandwurms. Man kann es der Katze, wenn sie Freigänger ist, aber nicht verbieten. Darum sollte man bei der Entwurmung besonders aufmerksam sein.”

Ein Fisch für die Katze?
Auch Fisch wird von Katzen gerne gefressen. Die Zeichentrickfilme mit der Katze vor dem Aquarium verursachen auch immer wieder einen Schmunzler.
“Man kann seiner Katze auch einen Fisch füttern. Man sollte jedoch auf die Gräten aupassen. Nicht alle Katzen kauen ausreichend. Gerade wenn es sehr gut schmeckt, wird der Fisch schnell runtergeschluckt. Katzen, die normalerweise nur Trockenfutter bekommen, können dann auch mit Verdauungsproblemen reagieren.”

Milch mit Wasser verdünnt.
Außerdem sollte man noch beachten, dass Milch für Katzen nicht ideal ist und sollte wenn, dann nur gewässert angeboten werden.

Den ganzen Artikel von ooe@orf.at finden sie hier

Weitere interessante Katzenfutter Artiklen finden sie auch im Katzenfutter Test.

Futterzusammensetztung bei Katzenfutter

Montag, den 23. Juli 2007

Katzenfoto Kohlenhydrate
Obwohl an sich keine Kohlenhydrate benötigt werden, sind sie doch den meisten Futtermitteln zugesetzt. Ihr Anteil beträgt bei Feuchtfutter 0 bis 30 Prozent, Trockenfutter enthalten zwischen 30 und 60 Prozent. Den größten Anteil macht hierbei die Stärke aus,die allein dazu dient dem Tier Energie zuzuführen. Daneben liegen auch unverdauliche Kohlenhydrate im Futter vor, welche als Ballaststoffe von Bedeutung sind. Diese unlöslichen Fasern unterstützen die Darmmotorik. Hauptquelle der verdaulichen Kohlenhydrate,vergären und tragen zu Schutz der Darmwände bei, sind verschiedene Zubereitungen von Mais, Reis, Weizen, Hafer, Gerste, Möhren, Melasse, Erbsen und Kartoffeln.

Die im Futter vorliegenden Faserstoffe werden aus Rübenschnitzeln, Reiskleie, Apfel- und Tomatentrester, Erdnußschalen, Zitrustrester, Hafer- und Weizenkleie sowie Zellulose gewonnen.

Fette
Bei Katzen ist der benötigte Anteil essentieller Fettsäuren zu beachten. Etwa 5 bis 7 Prozent der Energie des Futters soll hierbei durch Linolsäure gedeckt werden. 0,04 bis 0,1 Prozent der Energie soll auf Arachidonsäure entfallen. Am häufigsten sind Hühner- und Geflügelfette im Katzenfutter enthalten. Pflanzliche Fettquellen stellen Mais-, Saflor- und Sojaöl dar.Üblicherweise liegt der Fettanteil eines Katzenfutters zwischen 5 und 15 Prozent. Infolge der hohen Energiedichte der Fette enthält dieser Nahrungsbestandteil etwa 40 Prozent der Kalorien des Futters.

Proteine
Katzen benötigen wesentlich mehr Proteine als andere domestizierte Haussäugetiere. Experimentell wurde nachgewiesen, dass bei Jungkatzen ein befriedigendes Wachstum erst ab einem Proteingehalt möglich ist, der bei 30 Prozent der Trockensubstanz des Futters liegt. Für erwachsene Tiere liegt dieser Wert etwa bei 26 Prozent. Die in das Futter eingearbeiteten Proteine können sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs sein, wobei die tierischen Proteine als höherwertig eingestuft werden. Häufige tierische Proteinquellen sind: Rind, Huhn, Geflügelnebenprodukte, Geflügelmehl, getrocknete Eier, Fisch, Fischmehl, Fleischmehl, Knochenmehl und Fleischnebenprodukte.

Als “Nebenprodukte” werden Inhaltsstoffe bezeichnet, in die neben dem namensgebenden Hauptinhaltsstoff sekundäre Produkte beigefügt sind (als Geflügelnebenprodukte werden zum Beispiel die Kadaverteile geschlachteten Geflügels bezeichnet, wenn sie Knochen, Köpfe, Füße oder Eingeweide enthalten).

Als pflanzliche Proteinquellen werden verwendet: Maiskleber, Sojaprodukte, Luzernegrünmehl, getrocknete Bierhefe, Leinsamenmehl und Weizenkeime.

BedarfArgininKatzenfutter Foto
Die Aminosäure Arginin ist für Katzen lebenslang essentiell, da sie vom Organismus nicht in ausreichendem Maße synthetisiert werden kann. Neben ihrer Bedeutung für die Neubildung von Proteinen ist sie ein unentbehrlicher Bestandteil des Harnstoffzyklus, der bei Katzen infolge der mit der hohen Proteinverwertung anfallenden großen Menge an Ammoniak ein besonders wichtiger Stoffwechselweg ist. Bereits auf eine einzige argininfreie Mahlzeit reagiert der Katzenorganismus mit einer schweren Hyperammonämie, die über die Symptome Erbrechen, Ataxie, Hyperästhesie und tetanische Krämpfe bis hin zum Koma und Tod führen können. Der Argininbedarf einer jungen Katze beträgt 1,1 Prozent der Trockensubstanz des Futters.

Taurin
Katzen sind nur zur Synthese kleiner Mengen an Taurin in der Lage. Diese niedrige de-novo-Synthese ist auch für Menschen, einige Affenarten, Kaninchen und Meerschweinchen bekannt. Dass es bei diesen Arten nicht zu einem Mangel kommt, liegt in ihrem vergleichsweise niedrigen Bedarf begründet. Katzen benötigen infolge der Tatsache, dass ihre Gallensalze ausschließlich mit Taurin gebildet werden, einen wesentlich höheren Anteil dieser Aminosäure, um den Verlust mit der Fäzes auszugleichen. Mangelzustände äußern sich im Wesentlichen in zwei klinischen Syndromen. Neben der Möglichkeit der Ausbildung einer dilatativen Kardiomyopathie (DCM oder DKMP) ist dies die zentrale Retinadegeneration der Katze (feline central retinal degeneration, FCRD). Der empfohlene Gehalt an Taurin beträgt 1000 mg pro Kilogramm Trockenfutter und 2500 mg pro Kilogramm Feuchtfutter, wobei sich die unterschiedlichen Angaben im bei Fütterung mit Feuchtfutter erhöhten Bedarf der Tiere begründet.

Methionin
Die Aminosäure Methionin kann von Katzen nicht synthetisiert werden und ist daher zum Aufbau von Körperproteinen und zur Phospholipidsynthese im Zuge der Fettverdauung essentiell. Der Bedarf liegt bei etwa 1,6 g pro 1000 kcal verdauliche Energie.

Katzenfutter FotoNikotinsäure
Es besteht ein hoher Bedarf an Nicotinsäure, da dieses Vitamin durch einen hohen Bedarf an Tryptophan zur Synthese von Picolinsäure sonst nicht ausreichend gebildet werden kann. Praktisch tritt hier jedoch kein Mangel auf, da tierische Gewebe ausreichende Mengen an Nikotinsäure enthalten.

Weitere Inhaltsstoffe
Wie jedes Säugetier benötigen Katzen zur dauerhaften Aufrechterhaltung der Gesundheit Vitamine, Mengenelemente und Spurenelemente. In industriell hergestellten Futtermitteln werden daneben Konservierungsstoffe eingesetzt, um die Haltbarkeit des Produktes zu gewährleisten. Karamelisierter Zucker dient der - ausschließlich für den Katzenhalter bedeutsamen - optischen und geruchlichen Präsentation des Futters und als Weichmacher.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel “Katzenfutter” aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Wichtige Näherstoffe für Katzen

Donnerstag, den 5. Juli 2007

Hoher Proteingehalt aus viel frischem Fleisch:
Katzen sind von Natur aus Fleischfresser und keine Vegetarier, ihr kurzer Verdauungstrakt ist angepasst auf eine fleischbasierte, proteinreiche und zugleich kohlendyratarme Nahrung. Katzen sind dabei sehr effektiv in der Nutzung von Proteinen als Energiequelle.Nur ein fleischbasiertes Futter sichert die optimale Gesundheit und Vitalität Ihrer Katze. Aktuelle Studien zeigen, dass sich ein höherer Proteingehalt auch vorteilhaft auf die Nierenfunktion auswirkt. Erkrankungen der Niere werden hierbei mit der Qualität der Proteinquelle in Verbindung gebracht.

Kein Getreide, geringer Gehalt an Kohlenhydraten:
Getreide ist eine billige Energie- und Proteinquelle in Katzenfutter, Katzen sind es von Natur aus aber nicht gewohnt, Getreide zu fressen, sie haben einen sehr geringen biologischen Bedarf an Kohlenhydraten. Zahlreiche Tierärzte sehen Getreide im Katzenfutter als Ursache für Gesundheitsprobleme, der hohe Kohlenhydratgehalt in Getreide kann zu Übergewicht, Diabetes, Verdauungsproblemen und anderen Erkrankungen führen.

Gesunde Früchte und Gemüse aus Kanada:

* Äpfel: liefern Pflanzenfasern für eine gesunde Verdauung und sind reich an Phytonutrients mit antioxidativen, zellschützenden Eigenschaften
* Cranberries: können Harnwegserkrankungen vorbeugen und enthalten Anthocyane, die Sehvorgänge verbessern und entzündungshemmend und gefäßschützend wirken
* Spinat: mit Vitamin A und C, enthält auch Lutein und Flavonoide mit zell- und krebsschützenden Eigenschaften
* Gedünstete Kartoffeln: sind nahrhaft und enthalten B-Vitamine und Vitamin C sowie Mineralstoffe
* Strauchtomaten: enthalten gesundheitsfördernde Vitamine und starke Antioxidantien wie Beta-Carotine und Lycopene
* Karotten: enthalten Beta-Carotine, die im Körper in Vitamin A umgewandelt werden
* Seetang: enthält 12 Vitamine, 21 Aminosäuren und über 60 Mineralstoffe und Spurenelemente

Gesundheitsfördernde Pflanzen:
Katzen wählen in der Natur instinktiv Gräser und Pflanzen aus, die ihr Wohlbefinden fördern.

* Eibischwurzel, Wegwarte und Flohsamen: liefern lösliche Ballaststoffe für einen gesunden Verdauungstrakt, Eibisch wirkt außerdem entzündungshemmend
* Klettenwurzel und Mariendiestel: schützen und stärken die Leber, Klettenwurzel enthält außerdem Fructo-Oligosaccharide (FOS), die als Präbiotikum zu einer gesunden Darmflora beitragen
* Fenchelsamen und Kamillenblüten: unterstützen die Verdauung
* Ringelblume: enthält zellschützendes Lutein und kann Blutzuckerschwankungen reduzieren

5. Probiotika:
erhalten das gesunde Gleichgewicht der Darmflora, fördern das Immunsystem und stärken die Abwehrkräfte

6. Essentielle Fettsäuren:
aus Hühnerfett, Lachs- und Sonnenblumenöl sorgen für gesunde Haut und glänzendes Fell

7. Proteinate:
Mineralstoffe und Spurenelemente in natürlicher, organisch gebundener Form für eine bessere Bioverfügbarkeit

8. Glukosamin und Chondroitin:
tragen zum Schutz des Knorpelgewebes bei und sorgen so für gesunde Gelenke

9. L-Carnitin:

Katzenfutter Test - WDR Fernsehen

Montag, den 18. Juni 2007

Im Auftrag von „Tiere suchen ein Zuhause“ wurden sieben Dosen- und drei Trockenfutter unterschiedlicher Hersteller als anonymisierte Proben in der Tierärztlichen Hochschule Hannover untersucht und einem Katzenfutter Test unterzogen. Im Institut für Lebensmittelkunde, Fleischhygiene und -technologie wurde auf histologischem Wege in den Dosenfuttern analysiert, welche Gewebe in welchen Mengen bestimmbar sind. Im Institut für Tierernährung wurden alle Proben chemisch analysiert, um die Menge an verdaulichem Protein, Mineralien, Mengen- und Spurenelementen zu bestimmen. Die Redaktion interessierte, ob es Qualitätsunterschiede gibt hinsichtlich der Rohstoffauswahl, der Nährstoffzusammensetzung und wie das Preis-Leistungs-Verhältnis ist.

Liste der Katzenfutter-Proben
Probe Produkt   Hersteller
A Nutro Huhn
Trockenfutter
  Nutro Products Inc., USA
B Royal Canin Fit 32
Trockenfutter
  Royal Canin, Frankreich
C Friskies Huhn/Ente
Trockenfutter
  Friskies GmbH, Euskirchen
D Whiskas Geflügel   Effem GmbH, Verden
E Animonda
Leber/Geflügel
  Animonda GmbH, Bad Iburg
F Felix
Kaninchen/Huhn
  Friskies GmbH, Euskirchen
G Iams Huhn   Iams Company, USA/Ohio
H Kitekat Huhn   Effem GmbH, Verden
I Sheba
Hühnerhäppchen
  Effem GmbH, Verden
J Animonda
Shah Geflügel
  Aldi, Gesuna Nahrungsmittel GmbH,
Euskirchen
 

Was sind Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse?
Will man wissen, von welchen Tierarten die verwendeten Rohstoffe stammen, bleibt ein Fragezeichen. Hinter „Fleisch“ und „tierischen Nebenerzeugnissen“ kann sich vielerlei verbergen.
Grundsätzlich werden nur Schlachtabfälle verarbeitet – also Material von Tieren, die auch für den menschlichen Verzehr bestimmt sind. Von Tieren, die in Tierkörper-Beseitigungsanstalten entsorgt werden, wird kein Fleisch beziehungsweise Tiermehl verwendet. Auch haben sich die Hersteller verpflichtet, kein Risikomaterial – Rückenmark und Gehirn – zu verarbeiten.
Fleisch ist nicht nur Muskelfleisch von Rücken, Bauch, Brust und Beinen, sondern auch alles andere wie Binde- und Sehnengewebe, Schleimhaut, Schwarte sowie Fettgewebe. Tierische Nebenerzeugnisse sind Innereien, Knorpel, Knochen und Blut. Am teuersten als Rohstoff ist Muskelfleisch. Qualitätsstufen gibt es nur für Produkte, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind:

* Spitzenqualität: schieres, mageres, sehnen- und fettgewebefreies Fleisch.
* Normalqualität: Fleisch wie gewachsen, von groben Sehnen und Depotgewebe befreites Fleisch.
* Einfachqualität: sehnen- und fettgewebereiches Fleisch.
* Formfleisch ist eine Brätmasse, die aus stark zerkleinertem Fleisch hergestellt wird, das – wenn überhaupt – nur zu geringem Anteil Muskelfleisch enthält. Formfleisch hat eine fleischwurstähnliche Konsistenz und weist überhaupt keine Faserstruktur wie Muskelfleisch auf.

Was eine Katze braucht
Katzen sind Beutetierfresser. Sie können im Gegensatz zu Hunden, die wie Menschen Fleischfresser sind, auf Fleisch nicht verzichten. Im Verhältnis zum Körpergewicht ist der Proteinbedarf einer Katze siebenmal höher als der des Menschen. Die essentielle Aminosäure Taurin ist in tierischen Geweben vorhanden. Hunde können diese Aminosäure selber bilden, Katzen nicht. Darum darf man auf keinen Fall Hundefutter an Katzen verfüttern, da sie dadurch Taurinmangel erleiden können. Mit zehn Mäusen am Tag hätte eine Katze alles, was sie braucht: Fleisch, Getreide, Pflanzen, Mineralien, Spurenelemente, Fette und Vitamine. In Zahlen ausgedrückt:

Eiweiß in der Trockenmasse mindestens 25 %
Fett in der Trockenmasse mindestens 10 %
Asche in der Trockenmasse höchstens 5 %
Energiebedarf 1.500 kJ (300 kJ je Kilogramm Körpergewicht)
Verdauliches Rohprotein 22 g
Kalzium 0,5 g (für eine 5-Kilogramm-Katze)
Magnesium 0,06 g
Phosphor 0,35 g
Natrium 0,4 g
Kupfer 0,5 mg
Zink 5 mg
Eisen 7,5 mg
Mangan 0,5 mg

Fazit
Die Nährstoffgehalte beziehungsweise die Nährstoffe-Energie-Relationen sind in den teureren Produkten nicht per se günstiger als in den preiswerteren. Merke: Das teuerste Futter ist nicht unbedingt besser als das billigste.

Bei den Trockenfuttern:
* Verdauliches Rohprotein ist mit 17 g/mJ pro Mengeneinheit günstig angeordnet.
* Mengen- und Spurenelemente sind bedarfsgerecht. Ausnahme ist die Probe A. Hier sind Kupfer- und Zinkkonzentrationen höher als nach den futtermittelrechtlichen Bestimmungen für Alleinfutter zulässig ist.
* Die Kosten liegen enger zusammen als bei den Feuchtfuttern und sind preisgünstiger. Am günstigsten ist die Probe C mit 0,20 Euro/mJ pro Mengeneinheit, am teuersten Probe B mit 0,46 Euro/mJ pro Mengeneinheit.

Qualitätsabschätzung
Nach verfügbaren Verfahren, das heißt ohne Testfütterung, ist der Futterwert der Produkte nur bedingt zu ermitteln. Die entsprechende Schätzfunktion zur Verdaulichkeit und zu den Energiegehalten sind jedoch ein brauchbares Hilfsmittel. Danach handelt es sich auf der Basis der chemischen Analyse bei den zehn getesteten Produkten um gut verdauliche Futtermittel.

Fazit
Als Käufer ist es schwierig, die Qualität eines Futters einzuschätzen. Wer sich die Mühe machen will, kann den Preis pro umsetzbarer Energie beziehungsweise pro Tagesportion berechnen, um vielleicht einmal zu prüfen, wie viel selbst zubereitetes Futter im Vergleich kostet. Bei diesem hat man den Vorteil, genau zu wissen, was drin ist. In den beiden nachfolgend genannten Büchern finden sich dafür Rezepte. Sein Tier ausgewogen zu ernähren, erfordert Sachkenntnisse. Es mit den Resten der eigenen Mahlzeiten zu füttern, ist auf keinen Fall anzuraten.
Im Beitrag haben wir drei industriell gefertigte Futter mit einem selbst gekochten verglichen. Die Mengenangaben bezogen sich jeweils auf die Herstellerempfehlungen für eine rund 5 Kilogramm schwere Katze:

60 g Friskies rund 0,3 Euro (Wassergehalt 10 Prozent)
170 g Iams rund 0,6 Euro (Wassergehalt 77 Prozent)
circa 120 g selbst gekocht rund 1 Euro
400 g Sheba rund 2 Euro (Wassergehalt 83 Prozent)

Erstaunliches Fazit
Industrielles Futter kann teurer als hausgemachtes sein, das die teureren Zutaten (schieres Fleisch) enthält.
Auf alle Fälle kann man dem eigenen Tier anmerken, ob das Futter schlecht gewählt ist: Blähungen, Fress-Unlust sowie schlechte Kotbeschaffenheit sind deutliche Indikatoren.

Weitere Katzenfutter Testberichte finden sie hier.

Den ganzen Artikel zum Katzenfutter Test finden sie hier

Detaillierte Informationen in Tabellenform finden sie hier