Archiv der Kategorie ‘Katzen PodCast‘

Das Liebesabenteuer zweiter Teil - Katzenfutter Info

Sonntag, den 1. April 2007

Podcast Katzenfutter info“Nach einiger Zeit hörte er Jan in der Küche rumoren. Aha, Abendessen aus der Dose. Er zögerte kurz, ob er gehen sollte oder nicht, aber dann überwog sein ganz gemeiner Hunger und er rannte so schnell er konnte, in die Küche.
„Na, wo bleibst du denn? Hattest wohl heute gar keinen Hunger?“
Der Kater bekam einen kurzen Wutanfall, wusste aber nicht, was er tun sollte, um ihn auszudrücken. Es war nicht leicht mit Jan.
Lustlos schaufelte Jan sein warm Gemachtes in sich hinein. Spülte Bier hinterher und starrte vor sich hin. Was sollte er tun, hier bleiben oder einen Gang ins Städtchen tun. Diese Überlegung stellte er beinahe jeden Abend an. Mal sprach er laut mit dem Kater darüber, mal dachte er leise vor sich hin. Aber dass es jeden Abend dasselbe Problem war, das wusste der dicke schwarze Kater ganz genau.”

Katzenfutter PodCast Tipp - Das Gruselabenteuer

Donnerstag, den 1. März 2007

“Zu verkaufen” stand auf dem Schild, in dessen Schatten ein dicker schwarzer Kater lag und schlief. Drei Personen kamen über den Kiesweg auf das Schild zu, die dickliche Maklerin, die den Verkauf des Hauses übernommen hatte und ihre ersten Interessenten, ein junger Mann und eine ältere Frau mit dichten grauen Haaren.
“Ich gehe schon mal voraus und schließe auf,” sagte die Maklerin und beschleunigte ihre Schritte.
“Ach, sieh mal, Klaus, eine Katze.”
Die ältere Frau, die Tante des jungen Mannes, ging auf das Tier zu, um es zu streicheln. Aber der Kater sprang auf, buckelte und stieß einen hässlichen Laut aus.
“Komm zurück und lass das Biest in Ruhe, der sieht aus, als ob er gerne kratzt und beißt.”
Klaus zog seine Tante zurück, die ganz enttäuscht war.
“Ob der zum Haus gehört?”
“Hoffentlich nicht.”
Zum Haus gehört, dachte der dicke schwarze Kater, umgekehrt ist es richtig: Das Haus gehört mir. Irgendwie kam er sich bei diesem Gedanken größenwahnsinnig vor. Seit 15 Jahren wohnte er hier und sein Mütterchen, mindestens so alt wie er selbst - in Menschenjahren natürlich - war vor kurzem gestorben. Sie hatte ihm dieses Haus und einen dicken Batzen Geld hinterlassen, sodass er sich keine Sorgen um seinen Lebensunterhalt machen musste. Sich auf Lebendfutter umzustellen, wäre ihm in seinem Alter wohl auch sehr schwer gefallen.