Archiv der Kategorie ‘Katzenfutter‘

Vitaminzusätze in Katzenfutter

Dienstag, den 13. Februar 2007

Brauchen unsere Tiere zusätzliche Vitamine wirklich?

Infektionsprophylaxe, Antioxidantien und Anti-Aging-Faktoren sind Schlagworte, die auch immer häufiger mit der Gesundheit unserer Haustiere in Zusammenhang gebracht werden. Doch sind Vitaminpräparate wirklich sinnvoll?

Abhängig von der Tierart

Jede Tierart hat ihren ganz spezifischen Bedarf an Nährstoffen und Vitaminen, auf die sie bei der täglichen Nahrungsaufnahme angewiesen ist. Im Gegensatz zu Hunden können Katzen aus Beta-Karotin kein Vitamin A bilden und müssen folglich Vitamin A mit dem Futter zu sich nehmen. Hunde können Vitamin A sowohl aus der Vorstufe Beta-Karotin selbst herstellen, als auch aus der Nahrung direkt verwerten.

Auf das tägliche Futter kommt es an


Alle im Handel erhältlichen Fertigfutter, die als Alleinfutter bezeichnet werden, müssen den gesamten Nährstoffbedarf der jeweiligen Tierart laut Futtermittelverordnung vollständig abdecken. Das bezieht sich nicht nur auf Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß, sondern auch auf Mineralstoffe und Vitamine. Allerdings gibt es, je nachdem ob es sich um Premium- oder Billigfutter handelt, gewisse qualitative Unterschiede.

Wann sind zusätzliche Vitamine sinnvoll?

Je nachdem, ob eine bestimmte Lebensphase oder eine chronische Erkrankung vorliegen kann eine Anpassung der Vitaminversorgung sinnvoll sein. Am besten geschieht dies mit einem Alleinfutter, das auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt ist - das also alle Futterbestandteile in der richtigen Zusammensetzung enthält. Es kommt nicht nur auf die Zufuhr der einzelnen Nährstoffe, sondern auch auf das Verhältnis untereinander an.

Auch in der Rekonvaleszenzphase, d.h. nach schweren Erkrankungen und Operationen oder bei besonderem Stress, können zusätzliche Vitamine gesundheitsfördernd sein. Übrigens scheinen natürliche Vitamine, z.B. aus Obst, Salat, Gemüse und Fisch etc. auch bei Tieren besser wirksam zu sein als künstliche Vitamine.
Allerdings reicht der Gehalt an natürlichen Vitaminen � z.B. bei überlagerten Lebensmitteln manchmal nicht aus. Und Katzen verschmähen meist auch in Lebenssituationen mit erhöhtem Vitaminbedarf so gesunde Dinge wie Obst und Gemüse. Hier helfen dann nur katzengerechte Vitaminzubereitungen.

Doch Vorsicht - es gilt nicht: “viel hilft viel”

Die übermäßige Versorgung mit bestimmten Vitaminen kann mehr Probleme mit sich bringen, als man denkt. So sind z.B. Vergiftungen durch zuviel Vitamin A und Vitamin D häufiger anzutreffen, als ein Mangel hieran, da diese Vitamine im Körper gespeichert werden. Gerade ältere Tiere, die meist eine eingeschränkte Nieren- und Stoffwechselfunktion besitzen, kommen mit einer unausgewogenen Vitaminzufuhr schlechter zurecht - denn alle Nährstoffe, die der Körper nicht benötigt, müssen ja wieder ausgeschieden werden. Der Stoffwechsel jüngerer, gesunder Tiere hat kein Problem, überschüssige Stoffe abzubauen und auszuscheiden. Der Organismus eines kranken oder alten Tieres kann hierdurch aber überlastetet werden.

Grundsätzlich gilt:

Am besten geben Sie Ihrem Tier ohne vorherige Absprache mit dem Tierarzt keine vitaminhaltigen Ergänzungspräparate, da diese in der Regel eher schädlich als nützlich sind.

Übergewicht bei Katzen

Freitag, den 2. Februar 2007

Ran an die Pfunde

Das Tückische an einer Gewichtszunahme bei Katzen ist, dass sie schleichend vor sich geht. Viele Katzenbesitzer realisieren Übergewicht erst, wenn die Nachbarn sie darauf ansprechen oder sich bei der Katze Gelenkschäden oder Herzerkrankungen bemerkbar machen. Dann sollte das Futter möglichst bald reduziert werden. Einfach ist das nicht, denn jahrelange Rituale beim Füttern sind schwer zu durchbrechen. Mozt die Katze allzusehr, ist es schwer, das Extrahäppchen Futter zu verwehren. Dabei müsste das gar nicht unbedingt notwendig sein.

Energiezufuhr senken

Man braucht nur von der täglichen Hauptration Futter ein Häppchen beiseite zu legen, das zu einem späteren Zeitpunkt angeboten wird. Denn das Ziel einer Diät ist es nicht, die Katze zu bestrafen, sondern die allgemeine Energiezufuhr im Futter möglichst unauffällig zu senken.

Bei der Gabe des Futters ist zu beachten:

  • Der Katze sollten nur noch zwei Drittel der Kalorien zugeführt werden, die sie zum Erhalt ihres Normalgewichts braucht. Das erreichen Sie dadurch, indem Sie zum Beispiel auf den Fettgehalt im Futter achten.
  • Außerdem sollten Ballaststoffe im Futter vorhanden sein, um die Kalorienzufuhr Ihrer Katze zusätzlich zu verringern.
  • Bedenken Sie jedoch, dass Ihre Katze weiterhin genug Eiweiß benötigt - das sind knapp fünf Gramm je kg Körpergewicht.
  • Von einem Tierarzt erarbeitete Diäten sind darauf bedacht, dass kein Vitamin-, Eiweiß- oder Mineralmangel entsteht. Besonders wichtig ist die ausreichende Zufuhr von Vitamin D, das für gesunde Knochen und Zähne verantwortlich ist. Zum Teil können Katzen dieses Vitamin durch intensives Sonnenbaden in der Haut synthetisieren. Zu viel des Guten kann allerdings zu Kalkeinlagerungen in den Nieren und Gefäßwänden führen.
  • Als Ansatzpunkt für eine ausgeglichene Diät für Katzen können Sie mit einer Gewichtsreduzierung von einem Prozent pro Woche rechnen.

Woran erkenne ich gutes Katzenfutter?

Freitag, den 2. Februar 2007

Nur das Beste für Ihre Katze!

Ganz wichtig ist, dass sich auf der Verpackung des Katzenfutters eine exakte Deklaration der Inhaltsstoffe des Futters, sowie eine “garantierte Analyse” befindet. Unter den ersten vier Zutaten sollten hochverdauliche Eiweißlieferanten wie Huhn, Hühnerleber, Lamm oder Truthahn stehen. Das Futter sollte selbstverständlich frei von künstlichen Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen sein.

Hohe Energiedichte und Verdaulichkeit des Katzenfutters


Desweiteren sollte die Fütterungsmenge gering sein, welches auf die hohe Energiedichte und Verdaulichkeit des Futters hindeutet. Die Mengen des Katzenfutters variieren von Sorte zu Sorte, wobei die Qualität des jeweiligen Futters die entscheidende Rolle spielt. Von qualitativ hochwertigem Katzenfutter mit hoher Verdaulichkeit (ca. 90 %) braucht eine Katze mit einem Durchschnittsgewicht von ca. 4 kg pro Tag lediglich 156 - 170 g, um mit allen essentiellen Nährstoffen versorgt zu werden. Wohingegen von einem weniger hochwertigen Futter 400g gefüttert werden müssen, um die Katze entsprechend zu ernähren. Das Katzenfutter sollte ebenfalls leicht verdauliche Fette enthalten, wie z. B. Hühner- oder Geflügelfett.

Katzenfutter umstellen

Freitag, den 2. Februar 2007

Mit viel Geduld ans Ziel

Die Umstellung der Katze auf ein neues Futter ist nicht ganz einfach, mit etwas Geduld klappt es jedoch. Ein großer Fehler ist, der Katze einfach von heute auf morgen neues Katzenfutter vor die Nase zu stellen und dann gleich wieder aufzugeben, weil sie das Futter sofort frisst.

Fehler bei der Umstellung

Selbst wenn Ihre Katze das neue Futter fressen würde, wäre diese Methode nicht richtig. Stellt man eine Katze von schwer verdaulichem auf hochverdauliches Futter von wesentlich besserer Qualität um, so ist dies vor allem für das Verdauungssystem eine große Belastung. Führt man die Umstellung zu schnell durch, so kann es zu Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung kommen.

Schrittweise umstellen

Man sollte schrittweise und langsam vorgehen, damit sich der Organismus der Katze auf schonende Art und Weise auf das neue Futter einstellen kann. Es gibt Katzen, bei denen dauert die Umstellung nur wenige Tage, besonders heikle Vertreter hingegen können sich schon einmal 2 - 3 Wochen Zeit lassen.

Wie vorgehen?

Man fängt an, indem man zuerst eine sehr kleine Menge des neuen Futters unter das Alte mischt und dann von Tag zu Tag bzw. alle paar Tage diese Menge langsam erhöht, bis die Katze nur noch das neue Katzenfutter im Napf hat. Gerade zu Anfang ist Konsequenz sehr wichtig. Man darf sich nicht von großen Kulleraugen erweichen lassen, sondern muss das gemischte Futter ganz konsequent stehen lassen. Spätestens wenn der Magen richtig knurrt, fressen die meisten Katzen dann doch.

Warum Katzen wählerisch sind

Freitag, den 2. Februar 2007

Unart oder natürliches Verhalten?

Jeder Katzenbesitzer kennt die Situation: Ihre Katze kommt zum Futternapf, schnuppert kurz und geht wieder. Selbst der nervenstärkste Katzenliebhaber zweifelt in solchen Momenten an der Liebe zu seiner Katze.

Was könnte nicht stimmen?

Ist die Katze gesund und das Futter gut, gibt es trotzdem Punkte, die einer Samtpfote beim Füttern nicht gefallen, z.B. die Größe der Portion. Katzen nehmen lieber häufig kleine als einige wenige voluminöse Futterportionen zu sich. In der Natur beträgt die normale Futtermenge die Größe einer Maus. Laden Sie Ihrer Katze mehrmals am Tag zu viel in den Napf, kann sie schlicht nicht mehr und weigert sich das Katzenfutter zu Fressen.
Rollige Katzen lehnen häufig jegliches Futter ab und auch schwüle, heiße Temperaturen können den Appetit einer Katze sehr reduzieren.
Kleine Snacks von der Nachbarin oder eine Maus als Zwischenmahlzeit machen ebenfalls satt. Da Katzen in der Regel nicht über den Hunger hinaus fressen, bleibt der Futternapf dann unangetastet.
Dasselbe gilt, wenn Ihre Katze den Futterplatz nicht mag. Vielleicht ist es dort zu laut, zu unruhig oder zu hell?

Der Futterwechsel-Mechanismus

Treffen all diese Erklärungen nicht zu, ist die Futterlaune Ihrer Katze immer noch keine Unart, sondern eine Verhaltensweise, die ihr Mutter Natur mit auf den Weg gegeben hat, damit sie in freier Wildbahn überleben kann. Man spricht von einem Futterwechsel-Mechanismus, nicht nur bei Katzen sondern auch bei anderen Tieren vorkommt. Er bewirkt, dass von Zeit zu Zeit lieber anderes Katzenfutter gefressen wird, damit das Tier in seiner Ernährungsweise flexibel bleibt und nicht von einer bestimmten Beuteart abhängig wird. In der freien Natur könnte dies Ihrer Katze sonst zum Verhängnis werden.
Auch für Hauskatzen macht dieser Mechanismus Sinn: Bei einer plötzlichen Trennung vom ursprünglichen Besitzer fällt es ihnen dadurch leichter, sich an eine neue Futtersorte zu gewöhnen.

Speiseplan in Grenzen halten

Je abwechslungsreicher Sie Ihre Katze also füttern, desto öfter wird sie auch einmal ein Futter ablehnen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass ihr Futterwechsel-Mechanismus gut ausgebildet ist. Bei manchen Katzen verkümmert diese Einrichtung der Natur, sei es aufgrund von eintönigem Katzenfutter oder aufgrund einer Laune der Katze.
Diese Katzen fressen dann in der Regel nichts anderes mehr, sie haben sich völlig auf ein Katzenfutter festgelegt.
Durch die Zusammensetzung heutiger Katzennahrung ist dies für die Gesundheit der Katze nicht von Nachteil, lediglich für ihren Speisplan nicht so abwechslungsreich.

Frischfutter als Katzennahrung

Freitag, den 2. Februar 2007

Bei der Zubereitung von frischem Katzenfutter sollten Sie bedenken, dass die Gesundheit Ihrer Katze von ihrer ausgewogenen Ernährung abhängt. Nehmen Sie nur Zutaten für Ihre Katze, die Sie auch für sich verwenden würden. Und je naturbelassener das Futter ist, desto mehr lebensnotwendige Vitalstoffe bleiben wahrscheinlich erhalten. Von reiner Fleischfütterung ist jedoch abzuraten.
Reines Muskelfleisch stellt zwar eine geeignete Proteinquelle dar, mit den meisten anderen Nährstoffen allerdings hapert es. Von den Mineralstoffen z.B. enthält Muskelfleisch verhältnismäßig viel Phosphor, dafür wenig Kalzium. Bestimmte Vitamine enthält es ebenfalls nicht ausreichend. Auch bezüglich der Kohlehydrate und - je nach Fleischsorte - Fette, erreicht man kein ausgewogenes Katzenfutter. Selbst Katzen sind nicht für eine reine Fütterung mit Fleisch “konzipiert”.
Wildkatzen tun sich ja auch nicht nur an den Muskeln gütlich, sondern verzehren ihre Beute buchstäblich mit “Haut und Haaren”. Diese ausgewogene Art des Katzenfutters in der heimischen Küche zu erreichen ist nicht einfach.

Welches Katzenfutter ist richtig?

Freitag, den 2. Februar 2007

Falsches Futter macht die Katze krank

Die Grundnährstoffe für eine Katze sind Eiweiß, Fett und Kohlehydrate, dazu Vitamine und Mineralstoffe. Sie müssen in einem richtigen Verhältnis zueinander stehen und in ausreichender, nicht zu großer Menge im Futter enthalten sein. Zuviel Futter macht die Katze dick, und zu einseitiges Futter macht sie wählerisch.

Vorteile von Fertignahrung

Bedeutend für die gesunde Ernährung Ihrer Katze ist eine ausgewogene Zusammensetzung des Futters. Die Nährstoffe im Katzenfutter - egal ob Trockenfutter oder Nassfutter in Dosen, Schalen oder Beuteln - sind in immer gleichbleibender Qualität aufeinander abgestimmt. Diese Zusammensetzung lässt sich am heimischen Herd oft gar nicht erreichen. Viele Hersteller von Katzenfutter betreiben aufwendige Forschung, um die Erkenntnisse über den Nährstoffbedarf der Katzen immer auf dem neuesten Stand zu halten; in hauseigenen Laboratorien wird die Qualität der Produkte ständig überprüft.

Formen von Katzenfutter

Katzenfutter wird in verschiedenen Formen angeboten. Grundsätzlich lassen sich Feucht-und Trockenfutter voneinander uterscheiden.

Nassfutter

Nasstfutter ist in Dosen, Beuteln oder Schalen abgefüllte Vollwertnahrung und besteht aus einer Mischung von Muskelfleisch, Innereien oder verschiedenen Seefischen, dazu pflanzlichem Eiweiß, Getreide, Mineralstoffen und Vitaminen.
mehr zu Nasstfutter finden Sie in der Kategorie Nassfutter..

Trockenfutter

Trockenfutter ist hochkonzentrierte Vollwertnahrung, dem bis auf etwa 10% das Wasser entzogen wurde. Katzen brauchen davon nur sehr wenig zu fressen, um ihren Futterbedarf zu stillen, dafür müssen sie umso mehr trinken. Beobachten Sie, wie viel die Katze von dem Wasser schlabbert, das Sie ihr hinstellen. Als Faustregel gilt: auf 100 g Trockenfutter 100 ml Wasser.
mehr zu Trockenfutter finden Sie in der Kategorie Katzentrockenfutter.

Futter für jede Situation

Egal ob Sie ein junges Kätzchen oder einen Katzenopa Ihr eigen nennen, eine Katze mit Harnsteinen oder einen übergewichtigen Kastraten, für beinahe jede Situation und jedes “Problem” gibt es heute ein speziell abgestimmtes Spezialfutter. Da ein und dieselbe Katze verschiedene Lebensabschnitte durchläuft in ganz unterschiedliche Situationen kommen kann (Krankheit, Trächtigkeit etc.), gibt es heute dieses breite Angebot an Katzenfutter.

Frischnahrung

Bei der Zubereitung von Katzenfutter sollten Sie bedenken, dass die Gesundheit Ihrer Katze von ihrer ausgewogenen Ernährung abhängt. Nehmen Sie nur Zutaten für Ihre Katze, die Sie auch für sich verwenden würden. Und je naturbelassener die Nahrung ist, desto mehr lebensnotwendige Vitalstoffe bleiben wahrscheinlich erhalten. Von reiner Fleischfütterung ist jedoch abzuraten. Reines Muskelfleisch stellt zwar eine geeignete Proteinquelle dar, mit den meisten anderen Nährstoffen allerdings hapert es. Von den Mineralstoffen z.B. enthält Muskelfleisch verhältnismäßig viel Phosphor, dafür wenig Kalzium. Bestimmte Vitamine enthält es ebenfalls nicht ausreichend. Auch bezüglich der Kohlehydrate und - je nach Fleischsorte - Fette, erreicht man kein ausgewogenes Katzenfutter. Selbst Katzen sind nicht für reine Fleischnahrung “konzipiert”. Wildkatzen tun sich ja auch nicht nur an den Muskeln gütlich, sondern verzehren ihre Beute buchstäblich mit “Haut und Haaren”. Diese ausgewogene Zusammenstellung in der heimischen Küche zu erreichen ist nicht einfach.

Wichtige Hinweise für Selbstgekochtes

Bei der Zubereitung müssen bei den einzelnen Nahrungsmitteln einige Dinge berücksichtigt werden. So muss Schweinefleisch gekocht werden, weil hier die Gefahr der Krankheitsübertragung besteht, zum Beispiel der immer tödlich verlaufenden Aujeszkyschen Krankheit oder der Toxoplasmose. Außerdem können Parasiten oder Salmonellenerreger aufgenommen werden. Leber darf nicht ausschließlich verfüttert werden, da dies zu einer Vitamin-A-Vergiftung führen kann. Die Folge davon sind zum Beispiel Knochenverformungen und Verkrüppelungen. Auch sollten keine Geflügelknochen verfüttert werden, da diese splittern und sich im Maul einspießen können.
Mit dem entsprechenden Wissen über die Gefahren bringt die Gabe von frischem Futter sicherlich Abwechslung in den Speiseplan Ihrer Katze. Dennoch sollten Sie bedenken, dass Katzen aufgrund ihrer hohen Ansprüche an die Zusammensetzung des Futters, vor allem bezüglich ihres hohen Bedarfs an der lebenswichtigen Aminosäure Taurin, die einfachste und meist beste Lösung die Gabe von Katzenfutter ist.

Warum fressen Katzen Gras?

Freitag, den 2. Februar 2007

Neue Erkenntnisse zu einer bemerkenswerten Verhaltensweise

Jeder Katzenbesitzer hat sicher schon einmal beobachtet, wie sein Liebling im Garten vor einem Grasbüschel sitzt und gedankenverloren auf einem langen Halm kaut. Auch Katzenhalter, deren Tiere keine Freigang haben und nur in der Wohnung leben, kennen diese Verhaltensweise von angeknabberten Zimmerpflanzen. Gerade bei diesen ist jedoch äußerste Vorsicht geboten, weil manch harmlose Pflanze für Katzen unverträglich, ja sogar giftig ist.

Vorsicht vor giftigen Zimmerpflanzen

Leider ist nicht bei allen Katzen der Instinkt, welche Pflanze sie fressen können, ausreichend ausgebildet.
Deshalb ist es sinnvoll, als Katzenhalter auf bestimmte Zimmerpflanzen zu verzichten oder sie wenigstens katzensicher aufzustellen. Nicht zu vergessen seien hier auch die Schnittpflanzen, die nicht dauernd im Haus sind, aber doch ab und zu in Blumensträußen Einzug halten.
Beispiele unverträglicher Pflanzen:
Azaleen, Buchsbaum, Christrose, Chrysanthemen, Edelweiß, Efeu, Farne, Fingerhut, Geranien, Ginster, Goldregen, Hahnenfußgewächse,
Hortensien, Hyacinthen, Krokus, Lebensbaum, Liliengewächse, z.B. Iris, Schwertlilien, Lorbeer (auch als Gewürz), Löwenzahn, Lupinen, Magnolien,Maiglöckchen, Märzenbecher, Mistel, Nachtschattengewächse, z.B. Tomaten, Nelken, Orchideen, Osterglocken, Primeln, Schneeglöckchen, Stechpalme,
Tabakpflanzen, Tulpen, Usambaraveilchen, Waldmeister, Weihnachtsstern, Wolfsmilchgewächse, Zwiebelgewächse

Warum fressen Katzen Gras?

Eine recht populäre Erklärung für die Gras fressende Katze ist, dass die Tiere das Gras als Verdauungshilfe benötigen, z.B. um die bei der Fellpflege verschluckten Haarballen auszuscheiden. Diese Annahme stützt sich vor allem auf die Beobachtung, dass Katzen oft direkt nach dem Grasverzehr erbrechen und dabei häufig auch nicht unerhebliche Mengen zusammen mit Haaren zum Vorschein kommen.

Gras als Ballaststofflieferant?

Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Katzen schon vor dem Genuss der Grashalme nicht wohl gefühlt haben und das Erbrechen nicht in direkten Zusammenhang zu bringen ist. Sie sehen in der Aufnahme von Grashalmen den Versuch der Katze, ihre Ernährung mit Ballaststoffen anzureichern. Gegen diese These spricht, dass die Menge der aufgenommenen Grashalme gering ist, so dass es sich wohl kaum um eine nennenswerte Menge an Ballaststoffen handeln dürfte.

Gras als Lieferant lebenswichtiger Stoffe?
Die neueste Erklärung für den Drang unserer Lieblinge nach Gras, ist die Aufnahmen chemischer Stoffe in winzigsten Mengen, die ihnen ihre fleischliche Kost nicht liefern kann. Hierbei soll es sich vor allem um das wasserlösliche Vitamin Folsäure handeln, welches für die Blutbildung unbedingt notwendig ist. Dafür spricht, dass die Katzen die Grashalme oft nicht ganz schlucken, sondern einfach nur auf ihnen herumkauen. Leidet die Katze unter Folsäuremangel, so wird ihr Wachstum beeinträchtigt und sie kann unter Blutarmut (Anämie) leiden. Deshalb sollten auch Katzen, die keinen Freigang erhalten, immer die Möglichkeit haben, Gras zu kauen. Wohnungskatzen kann man in einem kleinen Topf immer genügend davon bereithalten, oder spezielle Graszuchtschalen für Katzengras benutzen. Obwohl manche Zimmerpflanzen (z.B. Bambus) auch als “Behelfsgras” geeignet sind, sollte man diese Möglichkeit auf keinen Fall nutzen, da sie meist mit verschiedenen Chemikalien behandelt sind.

Liebe geht bekanntlich durch den Magen!

Freitag, den 2. Februar 2007

Nicht alles, was einer Katze schmeckt, ist auch gut für sie. Und für unsere vierbeinigen Freunde gilt wie für uns auch: zuviel macht dick und falsches Futter macht die Katze krank.
Eine Speisekarte ganz nach dem Geschmack einer Katze bestünde jeden Tag aus frischen Mäusen. Da diese mit Haut und Haaren verspeist werden, versorgen sie die Katze mit allen Nährstoffen, die sie braucht: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate und viele Vitamine. Daran sollte man sich halten, will man seine Katze auch als Heimtier gesund ernähren. Denn nur eine ausgewogene Ernährung bildet auch den Grundstein für ein langes und zufriedenes Katzenleben.